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Schlachtblatt | April 20, 2026

Level Up – Ein Motto. Ein Team. Zwei Tage.

Level Up – Ein Motto. Ein Team. Zwei Tage.

Intro

 

Neulich beim Weinabend mit meiner besten Freundin. Wir sprechen über unsere derzeitigen Herausforderungen auf der Arbeit. Und ich kann und will hier gar nicht aus dem Nähkästchen unseres Weinabends plaudern. Aber es gab einen Punkt, da fiel der Satz bei ihr: „Ja, bei euch ist das alles so einfach. Ihr seid eben auch reflektiert. Das würde bei uns nie gehen.“

Da wurde ich stutzig. Tatsächlich hören wir das oft: „Bei Schlachtplan ist das ja so perfekt in eurem Team…“

Aber ich sage euch eines: Sicher ist nichts perfekt. Aber sicher ist, dass es kontinuierliche und teilweise auch harte Arbeit ist, damit ein Team so funktioniert wie unseres. #propsanunsselbst Wie bringt es Lissi immer auf den Punkt: Menschliche Beziehungen sind wie Muskeln und die müssen trainiert werden. Und das tun wir auf unseren Teamtagen mehrmals im Jahr!

Also gibt es hier ein SchlachtBlatt-Spezial mit ungeschönten, ehrlichen und nahen Einblicken in unseren letzten Teamtag im April 2026.

Zwei Tage Frankfurt. Ein Team. Jede Menge auf dem Tisch.

Wer dachte, das wird ein gemütliches Update-Meeting mit Kaffeepause und Bullshit-Bingo, liegt ganz falsch. Stattdessen: Ans Eingemachte. Buchstäblich.

 

Input

 

Wer kennt das nicht: Teamtage, die sich anfühlen wie ein Pflichtprogramm. Präsentation reiht sich an Präsentation, man nickt sich zu, knabbert an einer trockenen Laugenbrezel und fährt wieder heim. Uninspiriert, müde und genervt.

Was macht einen Teamtag zu einem echten Team-Tag?

Bleiker, Wallemann & Müller haben 2021 in der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie ein empirisch entwickeltes Modell zur erfolgreichen Zusammenarbeit in Teams vorgestellt – und dabei zwölf Faktoren identifiziert, die Teams wirklich erfolgreich und zufrieden machen. Darunter: Role Clarity (geklärte Rollen und Erwartungen), Team Learning (Wachstum durch Reflexion und Feedback) und Trust (echtes gegenseitiges Vertrauen). Drei Faktoren, die sich kein Team leisten kann zu ignorieren – und die sich kein Teamtag leisten kann zu überspringen.

Viele Organisationen investieren in externe Teamevents – Kletterpark, Escape Room, Weinverkostung – und wundern sich dann, warum der Teamgeist am nächsten Montag schon wieder verdunstet ist. Der Grund: Erlebnisse ohne Einbettung in echte Inhalte bleiben eben Erlebnisse. Schön, aber wirkungslos.

Unser Ansatz ist immer ein anderer. Wir wollen beides: Tiefe und Energie. Ernst nehmen und Spaß haben. Und ja – auch gutes Essen. Immer.

 

Inside

 

Unser Motto für die zwei Tage in Frankfurt am Main: Level Up. Und das haben wir ernst genommen.

Diese Agendapunkte haben uns nachhaltig beschäftigt: Am ersten Tag ging es nur um uns! Feedback, Beziehungsarbeit und sonst nichts:

  1. Themenzentrierte Interaktion (TZI) – hier ging’s ans Eingemachte. 

Wir haben uns mit dem „Wir“ beschäftigt. Nicht dem netten, harmlosen Wir, das bei jeder Team-Retro auf dem Flipchart steht. Sondern dem echten: Wie erlebe ich meinen Platz im Team? Welche Rolle nehme ich ein – und was löst das bei anderen aus? Mit dem Modell der TZI haben wir einen Rahmen genutzt, der es erlaubt, diese Fragen zu stellen und die Antworten auszuhalten. Denn zunächst darf jeder seine eigenen Gedanken ungefiltert teilen und niemand darf kommentieren. Wir nennen das „Ausspeichern“. Erst im Anschluss werden wichtigste Punkte gesammelt und dann erst gemeinsam Schritte abgeleitet. Das bedeutet Mut. Aber es hat sich gelohnt.

  1. Rollen schärfen – wer bin ich, wenn ich im Team bin? 

Jedes Crewmitglied hat seinen eigenen „Charakter“ unter die Lupe genommen: Was bringe ich mit? Wie arbeite ich am liebsten? Was weiß hier noch niemand über mich? Und was bedeutet das für das Team? Wir halten uns gegenseitig den Spiegel vor, updaten unseren „Blinden Fleck“ und unseren Eindruck von uns selbst. Ja, wir geben uns Feedback in der kompletten Runde – positiv, wie negativ. Das kann wehtun, das kann wohltun, aber vor allem bringt es Nähe, Vertrauen und – Achtung Buzzword – Psychologische Sicherheit. Ganz im Ernst.

 

 

  1. KI & Kollegiale Fallberatung – wir experimentieren weiter. 

Tag zwei startete mit einem unserer Lieblingsthemen: Wie können wir KI noch sinnvoller in unseren Alltag einbinden? Wir haben konkrete Anwendungsfälle durchgespielt, Fragen gestellt und – das Wichtigste – ausprobiert. Max hat sich als KI-Experte all unseren Fragen, „Ja-Aber“-Momenten und Fehlversuchen gestellt. Während die einen ihr Herz in die KI warfen und wild entschlossen alles testeten und probierten, hatten andere noch Berührungsangst, den gewissen Respekt und ungelöste Rätsel im Kopf. Und alles durfte sein!

Unser Fazit: KI wird bei uns bereits gelebt. Und wir lernen dabei genauso viel über die Tools wie über uns selbst.

  1. Marketing & Strategie – alles Weitere: streng geheim.  

Ja, es gab Updates. Ja, es gibt Pläne. Ja, wir sind aufgeregt. Mehr verraten wir noch nicht – aber wer uns folgt, wird es rechtzeitig erfahren. 😉

 

Outro

 

Am Ende des zweiten Tages saßen wir zusammen, müde und voll. Voll im Kopf, voll im Bauch. Jemand sagte: „Das ist krass. Alles. Mit uns, mit Schlachtplan, mit unseren Plänen, Kunden und Projekten. Was für ein wilder Ritt!“

Ich weiß noch, wer das war: Lissi. Es ist meistens Lissi. Sie ist Schlachtplans größter Fan. Unser aller größter Fan und das war sie schon, bevor wir wussten, was in uns steckt.

Aber ich kann zumindest für mich sagen: Dieses Team fordert mich jeden Tag – im ganz positiven Sinne. Denn es fordert mich immer wieder heraus, mich mit mir persönlich auseinanderzusetzen, schubst mich in neue Perspektiven, Themen und Herausforderungen. Aber immer weiß ich: Ich bin nicht allein.

Liebe Schlachti-Crew, ich schreibe dieses SchlachtBlatt und habe daher auch das Recht euch hier allen mal auf die Schulter zu klopfen für das, was ihr tagtäglich zu unserer Crew beitragt.

Und auch wenn es kitschig klingt, ist es letztlich genau dieses Gefühl, was nach dem Teamtag bleibt: Das Gefühl gesehen zu werden. Das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das wächst – fachlich, menschlich und strukturell.

Bis bald Mara.

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