Intro
„Antworte so, als wärst du mein Coach“ Wer erinnert sich noch an unser SchlachtBlatt im November letzten Jahres? Unsere erste große Auseinandersetzung mit KI in der Unternehmensberatung. Um ehrlich zu sein fühlte sich das Thema damals noch ein bisschen an, wie ein Blick über den Zaun. Jeder aus dem Team hat seine eigenen, individuellen Strategien mithilfe von KI zu arbeiten. Heute, keine zehn Monate später, steht unser eigens KI-Produkt kurz vor dem Launch.
Deshalb zeigen wir euch diesen August unsere eigene KI-Journey: ehrlich, ungefiltert, mit allem was dazugehört. Willkommen im Themenmonat „Unsere Schlachtplan-KI-Journey“.
Input

Schauen wir kurz auf das große Ganze, bevor wir bei uns selbst landen. Die Bitkom-Studie 2026 zeigt: 41 Prozent der deutschen Unternehmen setzen KI inzwischen aktiv ein – eine Verdopplung gegenüber gerade einmal 17 Prozent im Vorjahr. Innerhalb von zwölf Monaten hat sich also mehr getan als in den Jahren davor zusammen. Sind wir auf der Überholspur?
Nicht ganz. Deutschland ist zwar im internationalen Vergleich an der Spitze der KI-Nutzungsrate, schöpft daraus aber kaum strategischen Mehrwert. So haben nur 21 Prozent der Unternehmen eine formale KI-Strategie. Wir nennen das das KI-Paradox: viel Werkzeug, wenig Wirkung. Unternehmen kaufen Lizenzen, aktivieren Tools, feiern die Nutzungszahlen, aber der eigentliche Wandel in Prozessen, Entscheidungen und Wertschöpfung bleibt oft aus.

Was steckt dahinter? Laut Deloitte erzielen über zwei Drittel der Unternehmen ihren KI-ROI erst nach zwei oder mehr Jahren. Das klingt erstmal ernüchternd – ist es aber nicht zwingend. Es bedeutet vor allem: Wer KI nur als schnelles Effizienz-Tool versteht, wird enttäuscht. Wer sie als langfristige Investition in neue Arbeitsweisen begreift, hat eine echte Chance. Der Unterschied liegt in der Haltung dahinter und in der Frage, ob eine Organisation bereit ist, sich wirklich zu verändern und zu hinterfragen.
Häufig sind die Mitarbeitenden in ihren Fähigkeiten weiter als die Organisation selbst. Während bereits 38 Prozent ganz selbstverständlich mit KI-Tools arbeitet, sehen sich 46 Prozent der Unternehmen als Ganzes noch als Nachzügler. Es mangelt an Strategie, an klaren Leitplanken und an einem Gespür dafür, was die eigenen Leute längst können.
Und genau dieser Frage wollen wir im Themenmonat August mit uns selbst im Mittelpunkt auf den Grund gehen: Wie sieht das eigentlich bei Schlachtplan aus? Welche KI-Strategie fahren wir? Wo hat die Reise begonnen und wohin wird sie uns führen? Und was sagt das eigentlich über uns als Team aus?
Inside
Wir haben uns diesen Monat deshalb selbst ein paar Fragen zum Nachdenken gestellt und werden die Antworten mit euch teilen:
Eine Angst, die mit dem Thema KI fast immer mitschwingt: Wenn plötzlich alles schneller geht, heißt das dann auch, dass wir mehr schaffen müssen? Wir sprechen über Arbeitsverdichtung durch KI und darüber, wann wir uns eigentlich aktiv Zeit für Kreativität nehmen, statt die gewonnene Zeit sofort wieder mit neuen To-Dos zu füllen.
Dann wird es persönlich: Wir stellen das KI-Paradox unserer eigenen Journey gegenüber. Im Gespräch mit Hermann blicken wir zurück, wie unsere KI-Nutzung bei Schlachtplan überhaupt begonnen hat, wo wir heute stehen – und mit welchem neuen Produkt wir die nächste Etappe angehen.
Weil eine Unternehmensstrategie nur so gut ist wie die Menschen, die sie tragen, fragen wir außerdem: Wie nutzt unser Team KI eigentlich schon ganz praktisch im Alltag? Julia gibt uns dazu ehrliche Einblicke. Und zum Abschluss berichtet Flori wie KI bereits in unserer Projektarbeit ankommt: Ein echter Blick hinter die Kulissen.
Outro

Bevor wir in die einzelnen Beiträge starten, wollen wir euch mit einer Frage in den Monat schicken: Wenn du ab morgen KI nicht mehr nutzen könntest/dürftest, wobei würde dich das am meisten treffen? Wir sind neugierig auf deine Gedanken









